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echt Glaube kompakt
Von echten Veilchen und falschen Rosen Ich habe, das ist nun vierzig Jahre her, in der kleinen, schmucken Heidekirche in Udeloh geheiratet. Nichts Spektakuläres. Ein paar Rosenblätter streuende Nichten, gewiss. Aber sonst? Das fast verspielte
Für das Gelingen und die Bewährung einer ehelichen Gemeinschaft ist es nicht gleichgültig, wie wir sie beginnen. Dabei muss nun wirklich keine verrückte Aktion her, die den Pfarrer zum Erfüllungsgehilfen einer Die Lebensordnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die die Richtlinie für das kirchliche Handeln vorgibt und vorsieht, dass Trauungen (wie auch Taufen) im Allgemeinen in einem Gotteshaus gefeiert werden, hat wohl im Blick, dass die vertraute Form mit dem heimischen Umfeld nicht nur Gemeinschaft fördert, sondern den Protagonisten auch Verhaltenssicherheit verspricht. Der Tag ist schließlich aufregend genug. Lust aufs Gelingen
Segenswünsche wollen bewirken, was sie sagen. Und Gesten des Segnens reichen über das Sagbare hinaus. Segen bündelt voller Zuversicht den Abglanz der großen Freude in den kleinen Freuden des Lebens. Ehe das Leben Lügen straft Es hat also sein Gutes, die Kirche im Dorf zu lassen und den Segen in der Kirche zu empfangen. So wird es auch in der EKHN gehalten und so soll es bleiben. Ehe der Lauf das Leben Lügen straft, sollen Stunden und Tage gesegnet sein. „Die Geste der Zärtlichkeit, das Glück, das einen leise berührt, der weite Horizont, der das enge Herz füreinander öffnet“ (Helge Adolphsen).
Hans-Albrecht Pflästerer * Hans-Albrecht Pflästerer, freier Journalist, lebt im Ruhestand +++ Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft. Ludwig Andreas Feuerbach +++ Man sichert sich die Zukunft, wenn man die Vergangenheit ehrt. Augusta +++ Wenn du die Welt verändern willst, beginne mit dem Menschen, den du jeden Morgen im Spiegel siehst. Simone Weil +++
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erschienen
in echt, 3. Quartal 2009
Copyright by EKHN, Darmstadt |