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Zukunftsperspektiven
Die Artikel aus dem Heft 3/2009 gibt es hier

echt interview
"Was zählt, ist, gute Spuren zu hinterlassen ..."
echt sprach mit Gudrun Pausewang über Lesen, Lernen und eine lebenswerte Zukunft. ... »

echt mutig
"Gott, doch nicht so früh ..."
Der Weg schien vorgezeichnet. Schule. Ausbildung. Beruf. Und erst, wenn die eigene Zukunft gesichert ist, würden sie an Kinder denken. Aber bei Jan und Josefine kam es anders. ... »

echt modisch
Zukunft maßgeschneidert
In der ModeKreativWerkstatt des Zentrums für Frauen der Diakonie Frankfurt wagen arbeitslose Frauen erste Schritte in ein selbstbestimmtes Leben... »

echt leben
"Wird schon alles in Ordnung sein
Thomas * erfuhr vor drei Jahren, dass er
unheilbar krank ist. Der 39 Jahre alte Ingenieur spricht mit echt über die Todesnachricht und was Zukunft
ausmacht. ... »

echt Glaube kompakt
Segen tut der Seele gut
Ich habe, das ist nun vierzig Jahre her, in der kleinen, schmucken Heidekirche in Udeloh geheiratet. Nichts Spektakuläres. Ein paar Rosenblätter streuende Nichten, gewiss ... »

echt passend
Warum nicht?
Eine stabile Liebesbeziehung ist die beste Medizin gegen Angst und Unsicherheitsgefühle in komplizierten Zeiten. Nur: Wie finde ich den oder die Richtige? ... »

echt Berufsstart
"Ich will einen Blaumann"
Den Plan fürs eigene Leben zieht kaum ein Schüler nach dem Abschluss einfach aus der Tasche. Ein Coach kann bei der Entscheidung für einen Beruf helfen, ein Mentor den Weg begleiten. ... »

echt praktisch
Zwölf Gebote für die Krise
Es kommt anders, als man denkt. Damit es besser kommt: Zwölf Tipps und Argumente für schlechte Zeiten. Durch Erfahrung geprüft und wissenschaftlich bestätigt. ... »

echt Glaube
Einladung zum sorglosen Leben

„Darum sollten wir dieses Beispiel
von den Vögeln nicht vergessen.
Sie sind ohne alle Sorge, fröhlich und
guter Dinge. ... »

echt Meinung
Ungültig wählen als politisches Zeichen

Die Wahlen der vergangenen Monate haben es gezeigt: Immer weniger Bürgerinnen und Bürger sind bereit, ihre Stimme einer politischen Partei zu geben. ... »

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Aus der RedaktionJ. Rainer didszuweit, Redaktionsleiter (Foto: Richard Menzel)

Sie schnürt uns die Luft ab und lässt das Herz rasen, den Schritt stocken und den Schweiß auf die Stirn treten: die Angst. Als Schutzmechanismus schärft sie jedoch auch unsere Sinne, liebe Leserinnen und Leser. Lässt uns Auswege aus bedrohlichen Situationen finden, ist lebensnotwendig und archaisch. Als biologisch verankertes Reaktionsmuster begleitet sie uns ein Leben lang und hat letztlich in der Geschichte der Evolution wesentlich zum Überleben des Menschen beigetragen.

Bei unserer Beschäftigung mit Zukunftsperspektiven ist die Angst deshalb ebenso wenig wegzudenken wie ihre „Schwester“ Hoffnung. Für uns ein Grund, uns mit der Schriftstellerin Gudrun Pausewang über die Frage zu unterhalten, wieso sie in ihren sozialkritischen Kinderund Jugendbüchern so gezielt Horrorszenarien einsetzt. Und auf was man hoffen kann.

Über das Stadium des Hoffens hinaus sind dagegen die Frauen eines Frankfurter Projekts, die sich fast sprichwörtlich ihre Zukunft nach Maß selbst schneidern. Aus einem „alten Leben, das Chaos war“ auf einen „Platz, wo ich hingehöre“ und „meinen inneren Frieden finde“, wie eine von ihnen sagt.

Christen können im Glauben ihre Angst überwinden und haben einen anderen Blick auf die Zukunft – wie ein schwerstkranker Mann in einem unserer Interviews verdeutlicht. Geborgen in der Liebe Gottes habe er gelernt, direkter, freier und gelassener mit seinem Leben, der Zukunft und, im Ansatz, mit seinem Tod umzugehen. Diese Sichtweise lässt offener in die Zukunft schauen. So erhalten die uralten christlichen Bilder von Kreuz und Auferstehung ihren richtungweisenden Sinn.

 

Herzlich

Ihr


Rainer Didszuweit