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echt Berufsstart
"Ich will einen Blaumann" Den Plan fürs eigene Leben zieht kaum ein Schüler nach dem Abschluss einfach aus der Tasche. Ein Coach kann bei der Entscheidung für einen Beruf helfen, ein Mentor den Weg begleiten. Öfters jedoch, so scheint es, lässt erst die selbst erfahrene Fehlentscheidung oder die Realität einer Lehre das Bewusstsein wach werden: für die Einsicht, das eigene Leben verantworten und finanzieren zu müssen. Johanna Richter hat mit 23 endlich den Ausbildungsplatz gefunden, den sie sich wünscht. Sie wird bei einem Hamburger
Dem stimmt Andrea Mohr zu. Sie rät, schon in der Schulzeit in viele Berufe hineinzuschnuppern und sich zu Beginn des Studiums breit aufzustellen. Mit Blick auf Haupt- und Realschüler sagt Guttmann: „Es ist fast egal, welche Ausbildung es ist. Sie muss Spaß machen, damit man sie mit Elan durchzieht.“ Danach können ihre Jugendlichen sich realistisch an ihre Träume heranwagen, mit der Fachhochschulreife studieren und mit Praxiserfahrung in den nächsten Beruf starten. Sie ist überzeugt: Die Entscheidung für eine Ausbildung ist heute keine Entscheidung mehr für ein ganzes Leben. Sonja Guttmann berät Jugendliche wie Koray Tosun. Der Siebzehnjährige will Metallbauer werden. Nach einem Jahrespraktikum in einer Autowerkstatt merkte er schnell: „Kfz-Mechatroniker ist nicht mein Beruf.“ Einfallsreich Die Eltern sind der wichtigste Part bei der Berufswahl, sagt Guttmann. Denn nur durch Gespräche können sich Kinder über ihre Stärken und Schwächen klar werden. „Wenn eine Familie so viel Zeit in die Berufswahl der Kinder stecken würde, wie in den Kauf eines Autos, hätten wir viele Probleme schon gelöst“, sagt sie. Im Gespräch mit einem Coach wird die Perspektive fürs Leben klarer. Sind Ziele abgesteckt, können Mentoren diesen Weg begleiten. Andrea Mohr ist vor allem wichtig, dass junge Leute ihre Möglichkeiten kennen. „Nur dann können sie Dinge auch bewusst ablehnen.“ Manche Erfahrungen müssen die jungen Erwachsenen aber auch einfach selbst machen. Das hat Johanna Richter gemerkt. Während ihre Mutter ihr immer zu einer Ausbildung riet, probierte sie es trotzdem erst mit einem
Helen Knust wie sie fallen. Hermann Salingré +++ Des echten Mannes wahre Feier ist die Tat! Johann Wolfgang von Goethe +++ Wenn alle Tage
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erschienen
in echt, 3. Quartal 2009
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