Aus der Redaktion
Liebe Leserinnen und Leser, die EKHN macht es sich nicht leicht mit ihrem Mitgliedermagazin
echt. Aber nun hat die Kirchenleitung einen Vorschlag an die Synode (Tagung vom 4. bis 6. Mai in Frankfurt) beschlossen, der perspektivisch vorwärts weist.
Dazu muss man wissen, dass angesichts der finanziell nicht einfachen Zukunft der EKHN zurzeit ein Diskussionsprozess beginnt, der Prioritäten der kirchlichen Arbeit für die nächsten Jahre festlegen soll. Zu deutsch: Was ist wichtig und was weniger, wofür wird investiert und wofür nicht (mehr). In diese Diskussion soll echt als eigener Punkt eingebracht werden. Das macht Sinn. Denn die Frage, ob eine Kirche regelmäßig den Kontakt zu allen ihren Mitgliedern suchen soll oder nicht, ist von grundsätzlicher Bedeutung. Wurde bislang sehr stark unter dem Aspekt der Kosten diskutiert, kommen nun die Inhalte kirchlicher Arbeit noch einmal verschärft auf den Tisch. Eine Entscheidung soll es im Frühjahr 2007 geben.
Wenn die Synode diesem Plan zustimmt, wird es im Herbst diesen Jahres eine dritte echt-Ausgabe geben und in 2007 bis zu einem endgültigen Synoden-Befund zwei Ausgaben bis zu den Sommerferien.
Aus Sicht der Redaktion hat dieses Vorgehen zwei entscheidende Vorteile:
1. echt ist damit erstmals – auch unabhängig vom Etat Öffentlichkeitsarbeit – in die umfassenden Überlegungen zur Zukunft der EKHN eingebunden.
2. Außerdem ermöglicht diese Empfehlung eine weitere gründliche Würdigung all der Argumente, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, bis heute gegenüber den kirchenleitenden Gremien und uns als Redaktion geltend gemacht haben.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung bedanken.
Nehmen wir es also sportlich, freuen uns „mit Pauken und Trompeten” und an dem Reichtum, den die Musik uns bietet – und stimmen schmunzelnd Martin Luther zu: „Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.“
Herzlich, Ihr
J. Rainer Didszuweit
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