Aus der Redaktion
Vielleicht haben Sie es schon in Ihrer Tageszeitung oder unserer Evangelischen Sonntagszeitung gelesen: Die Kirchenleitung der EKHN empfiehlt der Synode, die vom 22. bis 26. November tagt, echt aus Kostengründen einzustellen. Wie wir aus ungezählten Rückmeldungen von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wissen, ist für viele diese Entscheidung kaum nachvollziehbar.
Insgesamt 52 zeitgemäße Ausgaben, über 150.000 versandte Service-Listen, eine Auszeichnung als eine der sieben besten per Post versandten Mitgliederzeitschriften wie drei Meinungsumfragen haben in der Praxis deutlich gemacht: Die Mitglieder der EKHN schätzen ihre Zeitschrift, sie haben eine Bindung an echt. Nicht zuletzt dokumentiert das unser Lesertelefon. Täglich beantwortet die Redaktion hier Fragen zu Kirche und Glauben, gibt Informationen und vermittelt Kontakte zu Gemeinden und Einrichtungen.
Ein paar Fakten aus der im April veröffentlichten Umfrage: Bei einem weitesten Leserkreis von 82 Prozent kennen 1,5 von 1,8 Millionen Mitgliedern der EKHN echt; über eine Million von ihnen haben mindestens einen Artikel pro Ausgabe gelesen. Insbesondere gut bewerten Sie, unsere Leserinnen und Leser, die klare evangelische Positionierung und den seriösen Charakter von echt.

Diese Fakten kennen die Leitungsgremien der EKHN auch. Sie hatten wohl gute Gründe, dagegen zu entscheiden. Wie immer dem ist: Sollte die Synode unserer Landeskirche dem Vorschlag der Kirchenleitung folgen und echt einstellen, wird es für die Hessen-Nassauische Landeskirche keine Möglichkeit mehr geben, ihre Mitglieder regelmäßig flächendeckend nahezu vollständig zu erreichen. Und das für rund 1,45 Euro pro Haushalt im Jahr.
Was soll ich nun – auch im Namen meiner Redaktion – schreiben? Schon mal vorsichtshalber Tschüss sagen liegt mir nicht. Ich setze bis zuletzt auf die Weisheit der Synodenmitglieder.
Aber eines möchte ich doch: Ihnen auf alle Fälle herzlich für Ihre Treue und auch konstruktive Kritik danken. Und Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.
Herzlich, Ihr
J. Rainer Didszuweit
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