Einige Artikel aus dem Heft 1 / 2005 gibt es hier


echt
Glaube kompakt

Gemeinsames Fest?

echt Leben

Ehe, die zweite

 

Gegenwelt
Immer wieder sonntags

Aus der Redaktion

Endlich hat er gesessen, der große Wurf. Jetzt wird endlich gemacht, was schon lange im Kopf rumspukte: kündigen, nix wie weg, der Sonne entgegen, Füße hoch auf immer und ewig …
Wer kennt sie nicht, liebe Leserinnen und Leser, die Gegenwelten, in die wir in Träumen dem Hier und Jetzt entfliehen? Welten, in denen wir bereits als Kinder Fußballer, Popstars, Lokführer, heilende Ärztinnen oder übermächtige Großfamilienmütter waren? Welten, die wir real aus grauem Alltag in Kunst oder Musik erschaffen oder in der Natur verherrlichen: als reinen, romantischen, ästhetischen Urzustand. Als verlorenes Paradies. Solche Welten halten uns auch am Leben, geben Utopien Gestalt, begründen und bestärken Hoffnung, sind ein Gegenentwurf zum Alltag. Sie unterbrechen vorgegebene Zeittakte wie selbst gestaltete Lebensläufe. Öffnen Ausblicke. Lassen zurückschauen. Stärken uns.

Dabei bloß eine grundlegende Umgestaltung des Lebens in den Blick zu nehmen – das wäre unangemessen. Es zeigt sich: Viel wichtiger sind häufig die Augenblicke – beim Kopfball ins Tor, Beladen des Einkaufswagens oder sprichwörtlichen „Fünf-Uhr-Tee“. Aber begleiten sie doch unsere Autoren. Und entscheiden selbst.
Viele von Ihnen haben nachgefragt: Leider lagen bei Redaktionsschluss Ende Januar noch keine publizierbaren Ergebnisse unserer Leserbefragung vor. Und auch die Entscheidung, ob es echt ab 2006 weiterhin gibt, wurde aus organisatorischen Gründen von April auf die Synode Ende November verschoben. Die angemessene konzeptionelle Planung der Öffentlichkeitsarbeit benötigt Zeit. Wir und Sie müssen uns also in Geduld üben.

Herzlich, Ihr

J. Rainer Didszuweit