| Himmlische
Kost
Schon der erste Blick weckt Sehnsüchte. Essen spricht alle Sinne an und so sagt ein Sprichwort hält Leib und Seele zusammen. Das körperliche und seelische Wohl steht auch bei Marthas Finest, dem ersten kirchlichen Caterer Deutschlands, im Mittelpunkt. Das Lob kommt in hohen
Tönen: Leckeres Essen, das Preis-Leistungs-Verhältnis
stimmt, das Personal Im Frankfurter Bahnhofsviertel,
in der Wilhelm-Leuschner-Straße, ist Marthas Finest
zu Hause. Eng ist es hier. Überall stehen Regale, Kartons, Stiegen.
Die Küche ist im Keller. Zwei Räume, vollgestellt mit Herd,
Kessel, Grillplatten, Backofen und Arbeitsplatten. Hier zaubern die drei
Köche an manchen Tagen festliche Büfetts für bis
Ein Glücksfall war der Name. Martha wirkt sympathisch und persönlich, meint Werner Fuchs, auch bei denen, die den biblischen Hintergrund nicht kennen. In Marthas Haus war Jesus regelmäßig zu Gast, sie bewirtete und umsorgte ihn. Die Namenspatronin ist Vorbild für die kirchlichen Caterer. Gastgeben und beherbergen ist sehr wichtig für Menschen, sagt Geschäftsführer Fuchs. Und dabei wollen wir zuverlässiger Partner sein. Knochenarbeit ist
das, oft stressig: kochen und garnieren im Akkord. Stühle, Tische,
Geschirr und Platten schleppen. Von früh morgens bis nachts auf den
Beinen sein, oft am Wochenende. Das ist mein Ding. Birthe
Aus dem Geheimtipp in Kirchenkreisen ist schnell ein anerkannter Dienstleister geworden. Doch Werner Fuchs bleibt realistisch. Die Existenz des kirchlichen Caterers hängt am wirtschaftlichen Erfolg auf einem Markt mit Konkurrenz ohne Ende. Wachsen müsse man, aber mit Bedacht. Vor allem raus aus der Enge. Der Geschäftsführer träumt von einer richtigen Großküche. RAINER LANGE » Informationen und einen Buchtipp zur biblischen Figur der Martha finden Sie hier
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erschienen
in echt, 2. Quartal 2004
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