Rainer Didszuweit [Foto: Heike Rost]Aus der Redaktion

Zuerst lautete der Arbeitstitel dieser Ausgabe "Wüste". Denn es ging uns darum, zu beleuchten, was passiert, wenn alles Überflüssige wegfällt. Und die noch vorhandenen Dinge den Blick auf das Wesentliche lenken.

Bald fiel uns jedoch auf, dass "Wüste" nur ein Aspekt einer solchen Sichtweise ist. Denn auch in einer von den Medien geprägten Informationsgesellschaft, in der wir täglich mit vielen Reizen bombardiert werden, geht es darum, Wesentliches zu erkennen und zu benennen. Und das sind für unterschiedliche Menschen verschiedene Dinge.

Worauf kommt es Ihnen an, liebe Leserinnen und Leser? Was ist wesentlich für Sie? Uns in der Redaktion wurde klar, dass die Fragen gar nicht so leicht zu beantworten sind. Einmal weil sie an die Substanz gehen, eigene Wertentscheidungen hinterfragen und wissen wollen, was Sinn macht.

Zum anderen weil sie sich in unterschiedlichen Lebenssituationen ganz verschieden stellen: bei existenziellen Entscheidungen, bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder vor dem Tod mit voller Wucht, für Hedonisten im Alltag als Suche nach der Leichtigkeit des Seins.

Wesentlich ist uns weiterhin das Jahr der Bibel - wir setzen die Reihe zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Bibel fort. Und wünschen Ihnen, dass Ihnen in den Sommerferien gelingt, worauf es Ihnen ankommt: Ruhe, Erholung und die Gemeinschaft mit Freunden und der Familie.

Ich grüße Sie herzlich

Ihr J. Rainer Didszuweit

"Was ist wichtig"
lautet diesmal das Thema.
Einige Artikel aus dem Heft 2 / 2003 gibt es hier
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echt Entscheidend
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