Aus
der Redaktion
Durch die Liebe
und den Tod berühre der Mensch das Unendliche, hat einmal der
französische Literat Alexandre Dumas formuliert - und damit
die zwei wesentlichen Grenzbereiche unseres Lebens gekennzeichnet.
Nachvollziehbar, liebe Leserinnen und Leser, ist das für die
Liebe. Sie ist heimlicher Motor wie unheimlicher Prellbock in unserem
Leben, reicht vom überbordenden Gefühl, romantischer Verklärung
und Sinnstiftung bis hin zu Enttäuschung und Hass. Und den
Traum von der großen Liebe haben wir alle schon einmal geträumt.
Liebe und Verstand, so heißt es in diesem Zusammenhang, gingen
selten Hand in Hand. Es scheint, als seien wir diesem Gefühl
mehr oder weniger ausgeliefert. Kaum in der Lage, aktiv gestaltend
mit ihm umzugehen. Wir haben mit einer Paartherapeutin darüber
gesprochen, was das Zentrum einer Beziehung ausmacht und wie man
sie erfüllend und befriedigend gestalten kann.
Und wir haben von jungen wie reiferen Menschen das Alphabet der
Liebe buchstabieren lassen. Denn die erste Liebe schreibt sich anders
als die zweite oder eine späte. Auch die Abgründe der
Liebe haben uns gereizt. Wir wollten erfahren, was sich alles unter
dem Deckmantel verbergen kann, wenn Liebe so auffällig uneigennützig
und edel auftritt. Denn gerade der Blick auf die schwarzen Seiten
der Liebe kann in glücklichen wie scheiternden Beziehungen
Wege aufzeigen, die aus zerstörerischen Beziehungsverstrickungen
herausführen - oder sie verhindern.
Das Fest der Liebe steht bevor, Weihnachten. Klar, dass wir in Erwartung
dieses Festes auch den "lieben Gott" nicht vergessen.
Und auf die verblüffende Fragestellung stießen, was der
wohl mit einem Backofen gemeinsam hat.
Die Einsicht aus dieser Überlegung teilen wir mit Martin Luther.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein liebevolles und gesegnetes
Weihnachtsfest.
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