Aus
der Redaktion
Die einen suchen
sie, liebe Leserinnen und Leser, andere verzweifeln an ihnen und
hätten sie lieber nicht gemacht: Grenzerfahrungen.
Sie durchziehen unser Leben von der Geburt bis zum Tod und es scheint
so, dass wir zwischen Grenzen-neu-Bestimmen und Grenzen-Achten unsere
innere Balance finden.
Unsere Kolleginnen
und Kollegen haben aus diesem Grund mit unterschiedlichsten Menschen
gesprochen, die Grenzerfahrungen durchlebt haben: Mit einer Mountainbikerin,
die sich mit ihrem Gefährt in schwerstes Gelände stürzt.
Mit einer Journalistin, die ihre Sprache verlor, und einer Tochter,
die ihre an Demenz erkrankte Mutter pflegen. Wir haben mit einem
Mädchen geredet, das sich selbst verletzt, um ein Gleichgewicht
zu finden, und sind der Frage nachgegangen, wann es sinnvoll ist,
selbst Grenzen zu setzen.
Besonders jedoch
hat uns auch ein Blick in unsere evangelische Kirche interessiert:
Wie nehmen Menschen in Krisensituationen Pfarrerinnen und Pfarrer
wahr? Und wo beginnt und endet die Freiheit eines Christenmenschen,
setzt die Institution Kirche eigene Grenzen?
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