Ich finde, es ist durchaus ein Vorteil, sein eigenes Leben leben zu können, ohne dass sich jemand einmischt. Wenn aber jemand in Gefahr ist, braucht man Leute, die nicht bloß wegschauen.
Selma Oyar, 28, Studentin

Gemeinsam in einem Boot zu sitzen. Ich bin in einem Ruderverein, das prägt. Leider gibt es heute viele Mannschaften, die nichts erreichen, weil jeder ein Einzelkämpfer ist.
Fritz Fahrner, 61, Rentner

Sie ist wichtig, weil man nur in Gemeinschaft mit anderen im Leben wirklich etwas erreichen kann.
Margarethe Geißler, 23, Theologiestudentin

In einem Volk ist die Gemeinschaft wichtig. Die deutsche Wiedervereinigung war ein großer Schritt dahin. Man kann, wie das Sprichwort sagt, zwar einzeln laufen, aber nur gemeinsam schlagen.
Wilma Kasten, 62, Geschäftsfrau

Im Freundeskreis macht einfach alles mehr Spaß – und man kann von den unterschiedlichen Fähigkeiten und Ideen anderer lernen.
Henrik Heckmann, 35, Autor

Da ich ganztags berufstätig bin, ist mir Gemeinschaft besonders am Arbeitsplatz wichtig. In einem Team klappt alles effektiver.
Rosemarie Ganz, 51, kaufmännische Angestellte

Umfrage: Jörn Dietze; Fotos: Daniel Kilian

Rückhalt – und ein Geben und Nehmen. Das Optimale wäre eine altruistische Gesellschaft, aber im Stress des Alltags engagiert man sich viel zu wenig für andere.
Roland Bock, 46, EDV-Techniker

erschienen in echt, 2. Quartal 2001
Copyright by EKHN, Darmstadt