Aus der Redaktion
„Festhalten“ und „Loslassen“, liebe Leserinnen und Leser, sind Begriffe, die wir oft benutzen. Dann etwa, wenn wir über Beziehungen reden, über Gewohnheiten oder Traditionen. Das Begriffspaar lenkt unseren Blick vor allem auf Verhaltensweisen, Praktiken oder Methoden, ein Problem in den Griff zu bekommen.
Eigentlich aber geht es um etwas anderes. Es geht um Angst. Zum Beispiel noch den letzten Halt zu verlieren. Einen geliebten Menschen, eine innig gewünschte Perspektive fürs Leben, ein Bild vom Gegenüber oder Wunschpartner.
Und es geht um Vertrauen, Hoffen, um Perspektiven, die Zukunft eröffnen und gewähren. Am deutlichsten wird das, was uns wichtig ist und bewusst gestaltet werden sollte, in der Konfrontation mit der Endlichkeit unseres Lebens. So wurde der Tod zum Schwerpunkt unseres Hefts – allerdings mit Perspektiven, die, wie Sie sehen werden, durchaus leicht und befreiend sein können.
Und hier noch ein wichtiger Hinweis der Redaktion und des Herausgebers von echt: Ab Mitte März werden sich Mitarbeiter der enigma-GfK, einem Institut, das Meinungsforschung betreibt, bei einigen von Ihnen melden und Sie bitten, echt zu beurteilen. Diese Umfrage führt die Kirchenleitung alle fünf Jahre durch. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird die Synode im November diesen Jahres entscheiden, ob Ihr Mitgliedermagazin weiterhin erscheinen soll oder nicht. Gefragt ist also Ihre klare Meinung. Und wir freuen uns darauf, sie zu erfahren.
Herzlich
Ihr
Rainer Didszuweit
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