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Los lassen
Die Artikel aus dem Heft 1/2010 gibt es hier

echt Interview
„Abschiede machen das Leben tiefer ...“
echt sprach mit Margot Käßmann ... »

echt Umstand
Abnabeln
Warum Monika Schaller und ihr Mann froh sind, dass ihre erwachsenen Kinder Carola und Martin nun endgültig ausziehen, obwohl es mit ihnen auch wirklich sehr schön ist.. ... »

echt Glaube
Da geht ihm die Sonne auf
Mitten in der Nacht stand Jakob auf und nahm seine beiden Frauen und die beiden Nebenfrauen und seine elf Söhne und brachte sie an einer seichten Stelle über den Jabbok
... »

echt Trauer
„Wir schleppen ihn mit, wo immer hin“
Irgendwie steht alles Kopf. Wenn bei Andrea Draxler das Telefon klingelt und keiner rangehen mag, ist auf dem Anrufbeantworter
die Stimme ihres Mannes CK zu hören. ... »

echt Glaube kompakt
Die Wand
Es war ein Alptraum. Gerda S. saß am
Steuer eines Wagens, der unbeirrbar auf
eine Wand zu raste ... »

echt akrobatisch
Loslassen und vertrauen
Keiner kennt sich so gut mit dem Loslassen und Festhalten aus wie die Artisten am
fliegenden Trapez. ... »

echt Bestattung
„Es ist gut so, wie es ist“
Der Tod von Angehörigen oder Freunden fordert nicht nur auf, deren letztem Willen zu entsprechen und ihnen die Bestattung zu ermöglichen, die sie sich wünschten ... »

echt Meinung
Kirchliche Bestattung für Ausgetretene?
Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit im Grundsatz auch den Anspruch auf kirchliche Amtshandlungen aufgegeben. Doch unsere Kirche sieht bei Bestattungen Ausnahmen vor. ... »

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Aus der RedaktionJ. Rainer didszuweit, Redaktionsleiter (Foto: Richard Menzel)

„Festhalten“ und „Loslassen“, liebe Leserinnen und Leser, sind Begriffe, die wir oft benutzen. Dann etwa, wenn wir über Beziehungen reden, über Gewohnheiten oder Traditionen. Das Begriffspaar lenkt unseren Blick vor allem auf Verhaltensweisen, Praktiken oder Methoden, ein Problem in den Griff zu bekommen.

Eigentlich aber geht es um etwas anderes. Es geht um Angst. Zum Beispiel noch den letzten Halt zu verlieren. Einen geliebten Menschen, eine innig gewünschte Perspektive fürs Leben, ein Bild vom Gegenüber oder Wunschpartner.

Und es geht um Vertrauen, Hoffen, um Perspektiven, die Zukunft eröffnen und gewähren. Am deutlichsten wird das, was uns wichtig ist und bewusst gestaltet werden sollte, in der Konfrontation mit der Endlichkeit unseres Lebens. So wurde der Tod zum Schwerpunkt unseres Hefts – allerdings mit Perspektiven, die, wie Sie sehen werden, durchaus leicht und befreiend sein können.

Und hier noch ein wichtiger Hinweis der Redaktion und des Herausgebers von echt: Ab Mitte März werden sich Mitarbeiter der enigma-GfK, einem Institut, das Meinungsforschung betreibt, bei einigen von Ihnen melden und Sie bitten, echt zu beurteilen. Diese Umfrage führt die Kirchenleitung alle fünf Jahre durch. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird die Synode im November diesen Jahres entscheiden, ob Ihr Mitgliedermagazin weiterhin erscheinen soll oder nicht. Gefragt ist also Ihre klare Meinung. Und wir freuen uns darauf, sie zu erfahren.

Herzlich

Ihr


Rainer Didszuweit